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Neben den zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen des CUSL-Programms, bietet der Lehrstuhl für US-amerikanisches Recht auch reguläre Vorlesungen zum internationalen sowie nationalen Umweltrecht an.

Deutsches Umweltrecht

Die Vorlesung befasst sich mit der Materie des deutschen Umweltrechts. Sie kann der Nachfrage entsprechend auch als Schwerpunktvorlesung angeboten werden. Zusätzlich zum regulären Vorlesungsumfang bietet der Lehrstuhl begleitend auch Seminare zu interessanten Themen an. Die Vorlesung wird ausschließlich auf deutsch gehalten.

Rechtsvergleichendes Umweltrecht: Comparative Environmental Law

"Umweltrecht ist seit etwa dem Jahre 1970 eine eigenständige Disziplin. Seitdem gibt es staatliche Gesetze zur Umwelt in Indien, Deutschland, den USA und vielen anderen Ländern der Welt. Es ist dabei wichtig zu verstehen, dass diese Gesetze Kinder ihrer Zeit sind: der sozialen Bewegungen und Aufständen in den 1960er Jahren. Zumindest einige dieser Bewegungen entstanden, weil die Menschen weltweit ein Verständnis dafür entwickelten, das die industriellen Prozesse nicht nur schnellen Wohlstand produzierten, sondern auch fatale Folgen für die sozialen Umstände und die Natur bereit hielten. In der ersten Generation war Umweltrecht ein Versuch, rechtliche Mittel zur Erhaltung natürlicher Ressourcen und zum Schutze der menschlichen Gesundheit und der Natur zu entwickeln. In der zweiten Generation wurden dann mit dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung auch wirtschaftliche und soziale Bedenken in das Umweltrecht eingeführt. Außerdem verstehen wir in dieser Generation nun auch die weltweite Bedeutung von Umweltproblemen und ihre unterschiedliche rechtliche  Handhabung durch verschiedene Staaten." 

Prof. K. Junker

Umweltvölkerrecht: International Environmental Law

International Environmental Law - der wohl interdisziplinärste Kurs der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Der Hintergrund der Teilnehmer der englischsprachigen Veranstaltung könnte kaum unterschiedlicher sein: Neben den regulären Jurastudenten diskutieren Naturwissenschaftler aus dem schon selbst interdisziplinär angelegten Masterstudiengang IMES (International Master of Environmental Sciences) mit Anthropologen des Masterstudienganges „Culture and Environment in Africa“, welcher von Professor Bollig betreut wird.

Biodiversity Law Seminar WS 2017 /18

Maßnahmen zum Schutz der Pflanzen - und Tierwelt haben immer auch lokale Auswirkungen. Ob Pflanzen und Tiere in ihrer ursprünglichen Heimat oder nach dem Transport in ein anderes Land geschützt werden sollen: stets müssen die Naturschutzbelange auf der einen Seite mit den Interessen anderer betroffener Parteien auf der anderen Seite in Einklang gebracht werden.

In den allermeisten Fällen ist die Regelung auf nationaler und internationaler Ebene die beste Lösung - und dabei spielt das Recht eine große Rolle.

Unsere indische Gastprofessorin, Prof. Shamita Kumar, wird als internationale Expertin für Naturschutz gemeinsam mit Prof. Dr. Kirk W. Junker Studierende in die Grundlagen der Natur - und Sozialwissenschaften einführen: welche Probleme entstehen bei der Durchsetzung von Artenschutz? Wie tragen die Wissenschaften zur Problemlösung bei? Wie können rechtliche Instrumente diese Lösungen unterstützen?

Seit seiner erfolgreichen Einführung im Jahr 2013 hält das Biodiversity Law Seminar für Studierende viele spannende Exkursionen bereit: in diesem Jahr besuchen wir unter anderem den Nationalpark Eifel, das Schleswig - Holsteinische Wattenmeer und erleben eine Backstage - Tour im Kölner Zoo.

Kursdaten 2017:

werden noch bekannt gegeben

Anmeldungen werden unter us-recht(at)uni-koeln.de entgegengenommen. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt! Die Teilnahme ist Studierenden der Rechtswissenschaften sowohl im Grund - als auch im Hauptstudium möglich, IMES - Studierende sind ebenfalls herzlich willkommen!

Neben dem Seminar besteht die Möglichkeit einer Studienreise nach Indien, inklusive der Teilnahme an der Wildlife Law Conference in Pune (tba) und einer Exkursion zum Nationalpark (tba). Seminarteilnehmer*innen werden für diese Reisen bevorzugt ausgewählt.

Das Biodiversity Law Seminar zählt nicht als CUSL - Kurs.

Da die jeweiligen Exkursionen in Deutschland rechtzeitig gebucht werden müssen, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.